Häuslicher Kinderhospizdienst

Der fünfjährige Lukas hat einen inoperablen, schnell wachsenden Gehirntumor - eine Therapie ist für den kleinen jungen nicht mehr möglich. Seine Eltern entscheiden, dass Lukas zuhause in gewohnter Umgebung und im Kreis seiner Familie sterben darf. Als die letzten Stunden des kleinen Lukas anbrechen, halten die Eltern ihr Kind fest und wohlbehütet in den Armen.


Manchmal bekommen Kinder wie der kleine Lukas aufgrund von unheilbaren Krankheiten oder schweren geistigen oder körperlichen Behinderungen keine Chance auf ein langes, erfülltes Leben. Sie erstrahlen für eine kurze Zeit im Leben ihrer Eltern und leuchten nach ihrem Abschied in der Erinnerung und in den Herzen ihrer Angehörigen weiter. Obwohl es für die Eltern eine sehr schwere Zeit ist, sind diese Momente mit ihren Kindern dennoch sehr wertvoll und wunderbar. 

Damit die betroffenen Eltern in dieser belastenden Situation nicht alleine sind, ermöglicht ihnen die Veronika-Stiftung durch die Unterstützung des häuslichen Kinderhospizdienstes Wegbegleiter, die in den schweren Stunden da sind und "mitgehen". Diese seelsorgerliche, christliche Begleitung gibt den betroffenen Angehörigen in dieser Ausnahmesituation Halt, spendet Trost und hilft ihnen die große Trauer um ihr geliebtes Kinder leichter zu bewältigen.

Ziel der Kinderhospizarbeit ist es, Hilflosigkeit abzubauen, das Umfeld der Kinder und Familien zu stärken, das sterbende Kind zu begleiten, die Angehörigen zu entlasten und zu unterstützen. Durch die Begleitung der ausgebildeten Paten können alle gemeinsam die schwierige Situation meistern und weiterleben.

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09.01.2012 - Stuttgart

Musiktheaterprojekt mit krebskranken Kindern

„Smiling doors“ beschreibt die Geschichte von zwei Schwestern, die eng verbunden sind und vieles miteinander teilen. Durch die Krankheit Krebs werden sie auseinandergerissen und eine Schwester bleibt alleine zurück. Plötzlich ist alles anders – ihre Welt ist aus den Fugen geraten. ...

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