Kirche engagiert sich

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Lachen und Lebensmut für kleine Patienten


Bilder mit Genehmigung von:
Clowns im Dienst e.V. sowie privat

Anfangs fand ich die Clowns blöd, dachte für mein Kind sind die sowieso nichts. Später merkte ich dass ich immer auf den Tag warte, wenn die Clowns kommen. Ich habe mich darauf gefreut. Vielen Dank!“

Dank und Kompliment einer Mutter

Jonathan (Name geändert) steckt erst ein Kamel und dann einen Hasen in den Zauberbeutel. Er lässt sie verschwinden und wieder erscheinen: Es bereitet ihm großen Spaß, Franziska Spinnler und Marion März-Ackermann mit seinen Kunststücken zu beeindrucken. Dann wird gesungen, musiziert und gespielt: Die Zeit vergeht wie im Flug. Zum Abschied singen sie gemeinsam ein Lied, dann ist der Besuch zu Ende. Doch die beiden Clowns versprechen, bald wiederzukommen.

Lichtblicke im Wohnzimmer

Franziska und Marion gehören zum Clowns im Dienst e.V. Normalerweise besuchen sie Patienten nur in Kliniken und Hospizen. Dass sie Jonathan in seinem eigenen Wohnzimmer mit ihren Spielen und Späßen aufmuntern, ist dem Projekt „Mobile Clownbesuche“ zu verdanken, das von der Veronika-Stiftung unterstützt wurde. So fällt es Jonathan leichter zu vergessen, dass er erst am vorhergehenden Wochenende einen schweren Krampfanfall erlitten hatte.

Lebendiger Kontakt

Die „Hausbesuche“ bei Kindern mit lebensverkürzenden Krankheiten waren ein großer Erfolg. Das lag nicht nur an den Besuchen selbst. Die Kontakte zwischen Clowns und den kleinen Patienten wurden insgesamt enger und lebendiger: Briefe wechselten hin und her, Videobotschaften wurden ausgetauscht, kleine Geschenke oder Erinnerungen wurden verschickt.

Fortsetzung erwünscht

Auch Christel Ruckgaber, Geschäftsführerin und künstlerische Leitung bei Clowns im Dienst e.V., zieht nach dem Projekt eine positive Bilanz: „Musik, Berührung, die Leichtigkeit der Clowns, die wertschätzende Zuwendung und der liebevolle Umgang tragen dazu bei, dass die schwer zu ertragene Situation der Kinder sich entspannt und bis zu einem gewissen Grad auch erleichtert“. Notwendig für gelingende Clown-Besuche seien zum einen Fortbildung und Supervision für die Clowns selbst, zum anderen eine gute Zusammenarbeit mit Eltern und betreuenden Institutionen.

In Zukunft mit Ihrer Unterstützung?

Gerne möchten die Clowns auch in Zukunft ihre kleinen Patienten besuchen und aufmuntern. Deshalb bitten wir Sie herzlich: Unterstützen Sie die Veronika-Stiftung mit Ihrer Spende, damit wir die wertvolle Arbeit der Clowns dauerhaft ermöglichen können.

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